Herakles und der nemeische Löwe

Artikel-Nr.: 167

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Kugelschreiber, Farbstift, Aquarell
Dvz. 1455
Format: 250 x 165 mm
02.03.2021

* Fiktive Rahmung. Preis ohne Rahmen.

Herakles, oder auch Herkules genannt, Sohn des Zeus und somit einer der zahlreichen Halbgötter, ist wohl die bis heute nachhaltigste Figur der griechischen Antike und vielleicht sogar auch Vorbild für all die übernatürlichen Helden der Moderne, wie jene, wie Superman, Batman und ihresgleichen aus dem Reich und Welt der Marvel Comics. Dabei ist die Herkunft dieser Inkarnation schier rein männlicher Urkraft, Jähzorns und Potenz, mal wieder von äußerst dubioser Natur, wenn es um deren rein mythologischen Ursprunges geht. Denn Zeus, sein Erzeuger, vereinte sich erneut (verbotener Weise) mit einer Sterblichen in dem er die menschliche Gestalt ihres Gatten annahm, sie täuschte, um in ihr Bett zu gelangen. Als der sterblichen Alkmene bewusst wurde, dass sie von Zeus selber geschwängert wurde, setzte sie aus Furcht vor Hera, der allzu rachsüchtigen Gattin des Zeus, die schon von ihrer kommenden Niederkunft erfahren hatte, das neugeborene Kind ganz einfach aus.

Die Göttin Athene, Kopfgeburt und Lieblingstochter des Zeus, fand das ausgesetzte Kind und brachte es sich sorgend ausgerechnet zu Hera, die dieses, weil sie in diesem Neugeborenen nicht das uneheliche Kind des Zeus erkannte, sogar aus Mitleid zu stillen versuchte. Doch Herakles große Kraft war als Säugling schon so ausgeprägt, dass er an Heras Brust säugend ihr solche Schmerzen bereitete, sodass diese zurück wich, diesen von sich stieß und ihre Muttermilch über den ganzen Himmel verspritzte und somit wohl eher unfreiwillig angeblich die Milchstraße erschuf.

Athene brachte den kleinen, nun erneut verstoßenen Halbgott zurück zu seiner leiblichen Mutter – Hera jedoch, der nun bewusst wurde, wenn sie da hatte zu stillen zu versuchen, wurde nun zum erbittertsten Feind des Herakles, schickte Schlangen in dessen Kinderstube um ihn zu töten. Doch gerade mal acht Monate alt, erwürgte er beide kurzer Hand und im Alter von erst zehn Jahren erschlug er sogar seinen Lehrer, der in ihm, durch unwillkommener Kritik an seiner Belehrbarkeit, seinen gnadenlosen Jähzorn entflammte.

Und im folgenden sind die Geschichten und Mythen, welche sich nun um den jungen, heranwachsenden Herakles ranken, bis heute legendär, welche auch den großen Wohlwollen und Respekt seines Vaters, die des Zeus, erweckte, aber somit auch erneut Hera in die Eifersucht, auf den unehelichen Sohn, stürzen lässt. Und somit verflucht sie diesen unerwünschten Sohn abermals – nun mit Wahnsinn, der seinen stets latent vorhandenen Jähzorn bis ins Unermessliche wachsen lässt. Und so erschlägt Herakles, in geistige Umnachtung gestürzt, nicht nur all seine eigenen Kinder, sondern wohl auch seine eigene Frau. Ehrliche Reue verspürend für seine irrsinnige Tat sucht er nun nach Rat und auch Vergebung und dies ist die Geburtsstunde der allseits bekannten zwölf Aufgaben des Herakles, welcher er zur Buße abzuleisten hat. Allessamt Aufgaben die kein Mensch, kein Sterblicher, so hätte je hätte bewältigen können. Und so reden wir auch bis heute, wenn eine an uns gestellte Aufgabe kaum schaffbar erscheint, von einer sogenannten Herkulesaufgabe …

Die zwölf Aufgaben des Herakles an sich sind dann mal wieder eine andere Geschichte, die an anderer Stelle später erzählt werden wird. Wie aber schon an dieser Arbeit unten zu sehen ist, spielt hier, bei der ersten zu bewältigenden Aufgabe, ein übermächtiger Löwe eine große Rolle …

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